Mein Name ist Thorben Elfenthal, ich wurde 1981 in
Alsfeld / Hessen geboren und bin dort auch aufgewachsen.
Seit Ende September 2005 wohne ich in Freiburg, nahe der schweizer- und der
französischen Grenze.
Ich Ende Juli 2011
Seit meinem 7. Lebensjahr habe ich immer Haustiere gehabt. Angefangen mit einem
Zwergkaninchen über Meerschweinchen, Hamster, Mäuse, Ratten, Schlangen,
Land- und Wasserschildkröten. Als Jugendlicher habe ich regelmäßig Hamster und
Ratten gezüchtet. Auch kleine Meerschweinchen hätte es, als ich 12 war, einmal
geben sollen. Leider waren die drei Jungen zu groß für die kleine Trixi gewesen
und so haben die Kleinen die Geburt nicht überlebt. Trixi starb wenige Stunden
später in meinen Armen.
Seit Mitte Juni 2004 besitze ich Frettchen, im Moment sind es nur noch drei Fähen. Ich bin froh über die Zeit, die ich bisher mit ihnen hatte und hoffe auf
viele weitere tolle Tage mit ihnen.
Wie genau ich auf Frettchen gekommen bin, kann ich
gar nicht mehr genau sagen. Begeistert habe ich mich für die kleinen Kobolde
jedoch schon früh und mit 18 war ich dann fest entschlossen, mir welche
anzuschaffen. Leider waren meine Eltern zu dem Zeitpunkt von diesem Plan nicht
gerade begeistert. So wurde dieser Plan erstmal begraben.
Der Gedanke daran ließ mich jedoch nie ganz los und ab und an wurde dann doch
mal das Frettchenbuch zur Hand genommen. Mit 23 wurde der Wunsch nach Frettchen
immer stärker und so kam ich über Umwege an die Telefonnummer von Familie Traum. Ich
rief an und nach einem kurzen Telefonat wurde ein Treffen ausgemacht. Endlich
Frettchen live erleben und anfassen! Auf das Treffen freute ich mich sehr und
war von den 4 Frettchen, die zu dieser Zeit bei Traum`s lebten, total
begeistert. So kam es, dass ich dann öfter bei ihnen vorbei schaute und die
Telefonnummer von dem Frettchenzüchter erhielt, von dem sie ihre Frettchen hatten.
Auch dort rief ich an, ließ mich auf die Liste für 2 Fähen setzen und der
Züchter versicherte mir, dass er sich melden würde, sobald die Welpen da seien.
Jetzt hieß es warten, da gerade Dezember war und die Welpen erst im Frühjahr
erwartet wurden. Im Mai kam dann endlich der ersehnte Anruf. Mit Traum`s fuhr
ich dann an einem Nachmittag nach Hanau und wir schauten uns die Welpen und die
restlichen Frettchen an. Ich war einfach nur seelig und konnte mich an den
Kleinen, gerade mal 3 Wochen alt, gar nicht sattsehen. Und dann hieß es schon
wieder warten, schließlich waren die Welpen ja noch viel zu jung. Aber so hatte
ich genug Zeit, alles für die Ankunft der Kleinen vorzubereiten.
Am Sonntag, den 13. Juni 2004, war es dann soweit! Endlich konnte ich mich ins
Auto setzen und meine Welpen abholen. Ich suchte mir eine helle Iltisfähe
(Jeanne) und eine dunkle Iltisfähe (Arwen) aus. Jeanne habe ich mir eigentlich
gar nicht selbst ausgesucht. Es war eher umgekehrt. Die Kleine kletterte mir am
laufenden Band auf den Schoß…und wer so aufdringlich ist, der muss einfach mit!
Arwen war die dunkelste und so suchte ich sie aus.
Leider handelte es sich bei Arwen um einen Hybriden, da ihr Großvater ein
wilder Iltis aus dem Wald war. Im Gegensatz zu Jeanne war Arwen total wild und
bissig. Mit ihr kam ich leider überhaupt nicht klar. Im Käfig tobte sie herum,
biss, wenn man Futter gab und rüttelte ständig am Gitter. Jeanne dagegen war
einfach nur lieb. Sie lief mir ständig hinterher und schlief bei mir im Bett.
An einem Tag, Ende Oktober 2004, wollte ich die beiden morgens ins Haus holen.
Doch als ich zu dem Käfig kam, musste ich feststellen, dass die Käfigtüre offen
war. Von Jeanne und Arwen gab es keine Spur. Verzweifelt suchte ich die Gegend
ab. Nichts. Irgendwann rief meinte Mutter: „Ich hab sie!“. Sie hatte Jeanne in
unserer Garage entdeckt. Jeanne muss über den Holzstapel durch das gekippte
Fenster in die Garage gekommen sein. Ich war so glücklich! Von Arwen habe ich
nie wieder etwas gesehen.
Nun waren Jeanne und ich alleine, unsere Bindung wurde immer enger. Eins war
klar: Jeanne sollte nicht alleine bleiben. Aber erstens gab es bei uns in der
Gegend zu der Zeit kein Abgabefrettchen und zweitens war Arwen am Schluss so
bissig gewesen, dass ich auch ein wenig Angst davor hatte, mir ein neues Tier
zu holen. So verschob ich die Suche nach einem Artgenossen und besuchte mit
Jeanne öfters Traums, wo sie mit den anderen Frettchen spielen konnte.
Im Frühjahr Jeanne kam in die Ranz. Da ich nicht wollte, dass sie
in die Dauerranz kommt, machte ich mich auf die Suche nach einem Deckrüden.
Heute weiß ich, dass es von Vorteil ist, wenn man schon längere Zeit Erfahrungen mit Frettchen gesammelt hat,
bevor man überhaupt ans Züchten denkt. Im Nachhinein kann ich nur sagen,
dass es gut so ist, wie es gekommen ist. Durch Zufall bin ich an Melanie Nowatzky, die Züchterin der `Sweet Angels`, geraten
und fand dort einen lieben Deckrüden für Jeanne. Melly züchtete damals bereits
seit mehreren Jahren Frettchen und ich war sehr froh, dass ich bei ihr
kompetente Hilfe fand und mich jeder Zeit an sie wenden konnte. Jeanne bekam
dann 10 Welpen, wovon 9 überlebten. Eine kleine Iltisfähe zog zu Melly
und 2 andere Welpen, ein Rüde und eine Fähe, zogen zu Traums. Ich hingegen erwarb von Melly einen Rüden, meinen Jason.
So kam ich zu meiner Frettchenzucht, den `Ferrets from Elvesvalley`!